Volkstrauertag Ansprache (inkl. Zitate)


Gast-Rede von Hptm a. D. Lothar Geis, Buxheim (Schwaben)


Albert Schweitzer, ein Friedensnobelpreisträger, hat einmal gesagt:

„Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens.“

Der Volkstrauertag ist ein Blick zurück, ein Blick in die Vergangenheit – ein Blick auf Soldatengräber. Er ist den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaften gewidmet.

Jedoch soll er auch in der Gegenwart zum Frieden mahnen.

Wir alle haben uns aus diesem Grund hier am Kriegerdenkmal eingefunden. Ich freue mich sehr, dass Sie alle gekommen und heute dabei sind.

Wie in vielen anderen am Krieg beteiligten Ländern prägte auch bei uns, in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg der unmittelbare Schmerz über den Verlust der eigenen Angehörigen das Gedenken.

Die politischen Dimensionen und auch die Frage von Schuld und Verantwortung wurden gelegentlich angesprochen, jedoch sind diese Stimmen viele lange Jahre leise geblieben.

Es dauerte lange, bis die deutsche Gesellschaft zur Erkenntnis fand, daß das gemeinsame Erinnern und die toten Soldaten, nicht allein auf die Toten der Weltkriege und damaligen Diktaturen begrenzt sein können.

Wie wir alle wissen, hat die deutsche und damit auch die europäische Teilung nach 1945 sehr viele weitere Opfer gefordert.

Gott sei Dank ist Europa heute kein „Kontinent des Krieges“ mehr.

Aber immer noch erschüttern uns in der ganzen Welt, auch in Europa und in Deutschland Gewaltausbrüche und damit verbunden, die Einschränkung unserer Freiheiten und das leichtfertige Spiel mit demokratischen Errungenschaften.

In diesem Zusammenhang gibt die gegenwärtige Entwicklung in der Türkei – ohne jetzt näher darauf einzugehen – durchaus Anlass zur Sorge. Das ehemalige Vorstandsmitglied von Daimler-Benz, Edzard Reuter, bemerkte erst in diesen Tage zu Recht:

„Die Entwicklungen in der Türkei erinnern mich an 1933.“

Leider hat das vergangene Jahr auch bei uns in Deutschland gezeigt, daß Angst und Terror in unserem vergleichsweise sicheren Land gar nicht so weit weg sein müssen.

Exemplarisch denke ich dabei in diesem Zusammenhang an den Anschlag von Anis Amri auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin.

Auch wenn es sich bei solchen schrecklichen Ereignissen – und das zum Glück – oft nur um Einzeltäter handelt, hat gerade auch dieses Ereignis die Menschen in unserem Land verunsichert. Wir fühlen uns nicht mehr so sicher und fürchten mehr denn je, daß sich solche Tragödien wiederholen könnten.

Damals trauerte nicht nur Deutschland, sondern mit uns auch unsere Nachbarn wie z. B. Frankreich. In Paris leuchtete der Eiffelturm in den Deutschen Nationalfarben.

Auch an die Opfer solcher Anschläge und deren Angehörige wollen wir heute denken.

Menschen leiden und sterben, Angehörige bleiben zurück. Seit ihrer Flucht aus Krieg und Gewaltherrschaft leben sehr viele Menschen anderer Nationen mit uns in Deutschland.

Einige von ihnen haben Angehörige und Freunde verloren und müssen grausame Erlebnisse und Erfahrungen bewältigen. Wir sind so tolerant und beziehen sie in unsere heutigen Gedanken mit ein.

Die Einbeziehung aller aktuellen Geschehnisse in unser Erinnern und das Gedenken daran mahnt uns an unser aller Aufgabe, daß wir aus den Lehren der älteren und jüngeren Geschichte täglich unsere eigenen Fähigkeiten zu Frieden und Versöhnung einbringen müssen.

Dies müssen wir vermitteln und dürfen dies aber auch als Beitrag zur Integration von den Menschen erwarten, die zu uns kommen.

Selbstverständlich ist Deutschland dabei einmal mehr im besonderen Maße gefordert.

Als Erblast der jüngeren Geschichte wird von uns erwartet, alle Möglichkeiten zur Förderung eines gerechten Friedens und zur Wahrung der Menschenrechte konsequent einzusetzen und anzuwenden.

Ich glaube, daß durch solches Handeln künftige Ursachen für Krieg, Gewalt, Flucht und Vertreibung wirksam bekämpft werden können – und müssen.

Wir sind gefordert und aufgefordert, über den Tellerrand des eigenen, des nationalen Gedenkens hinauszuschauen. Menschen anderer Kulturkreise trauern, erinnern und gedenken anders wie wir.

Wir fordern heute Respekt für das Gedenken an unsere Toten und zeigen aber auch denselben Respekt für alle anderen.

Für unsere Eltern und Großeltern war es schmerzhaft zur Einsicht zu gelangen, daß die eigenen Angehörigen ihr Leben für ein verbrecherisches Regime verloren haben – daß auch einfache Soldaten in Verbrechen des Nationalsozialismus verstrickt waren.

Wir haben uns mit dem bedrückenden, ja bedrohlich erscheinenden Wissen auseinandersetzen müssen, daß Menschen unter den Bedingungen des Krieges und der Gewaltherrschaften nicht nur zu Untaten genötigt und gezwungen werden konnten, sondern diese gedankenlos und teilweise mit besonderer Gewissenhaftigkeit bis zur letzten Konsequenz ausübten.

So etwas darf sich nie wiederholen!

Wir denken am heutigen Volkstrauertag aber nicht nur an die Toten der letzten Kriege, sondern auch an die lebenden unter uns, an die, die heute nicht hier bei uns sein können.

An alle deutschen Soldaten, den Friedensdienstleistern im Auslandseinsatz.

Wir denken an sie, an die Entbehrungen und an ihren persönlichen, teils lebensgefährlichen Einsatz für unser schönes Land.

Wissen fördert Verstehen, Verstehen fördert Verständnis, Verständnis ist die Basis eines ehrlichen Austausches – das sind die Schritte auf dem langen, nie endenden Weg zu Versöhnung, Verständigung und Frieden. Davon bin ich zutiefst überzeugt.

Unser Wissen um die Geschichte, die Informationen über unheilvolles Geschehen auch in der Gegenwart verpflichten uns, die Stimme zu erheben gegen Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts. Egal in welchem Winkel dieser Erde dies geschieht.

Wir dürfen eben nicht vergessen, daß Frieden und ein friedliches Miteinander nicht selbstverständlich sind. Für ein friedvolles und soziales Miteinander sind Achtung und Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen unabhängig von ethnischer Herkunft oder persönlichen Weltanschauungen entscheidend. Im Kleinen wie im Großen.

Und dies wollen wir für uns im Gedächtnis und im Herzen bewahren, wenn wir heute hier stehen und alle zusammen den Volkstrauertag begehen.


Rede Verabschiedung (Mitarbeiter) Gedicht + Zitate

Muster-Beispiel Gedicht- u. Zitat-Rede Verabschiedung (Mitarbeiter)


Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,
geehrte Damen und Herren!

Wenn wir nur jeden Tag
so schön beisammen wären,
wie bei dieser Verabschiedung heute.
Überall seh’ ich nur entspannte Leute. ☺

Heute werden Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter geehrt,
die sich bei uns über Jahrzehnte
haben stets bewährt!

Voll Dankbarkeit schau’ ich auf sie –
unsere treuen Rentner in spe!

Auch zu Ihrer Verabschiedung
gilt Ihnen meine Hochachtung.

Unverwüstlich
wie die Produkte aus unserer Fertigung
sind wir Menschenkinder leider nicht.

Manchmal fühlen wir uns
wie bei einer Hinrichtung,
wenn ein Tag des Abschieds anbricht. ☺

Ein Dichter bess’rer Sorte,
Brentano, fand dazu die Worte:

„Vergiß mein nicht,
du treues Herz,

bleib treu mir
in der Ferne,

ohn’ dich
ist alle Freude Schmerz,

ohn’ dich
sind dunkel die Sterne.“

Doch solchen Abschiedsschmerz
woll’n wir nicht seh’n.

Denn unsere Rentner
müssen nicht für immer geh’n!

Mancher, so sagt man,
hat immer einen Koffer in Berlin -
unsere Rentner haben immer
einen Stuhl bei uns steh’n!
Auf den sie sich jederzeit können setzen,
ohne zu fleh’n. ☺

„Das Wiedersehn ist froh,
das Scheiden schwer.

Das Wieder-Wiedersehn
beglückt noch mehr“!

Diese Weisheit als Gedicht
stammt von mir - leider nicht. ☺

Es war der Dichter Goethe,
der konnt’ so gut ausdrücken,
was ich uns’ren Rentnern
mit auf den Weg möcht schicken!

(...)
 
 

Mehr Reden zur Verabschiedung (Mitarbeiter):


Alle Gedichte zur Verabschiedung

Alle Verabschiedungsreden
 
 

Besser als jede Musterrede zur Mitarbeiter-Verabschiedung:


Wir schreiben Ihre Rede zur Verabschiedung - den Applaus genießen Sie!


Probieren Sie es jetzt aus - kostenlos.



Rede am Kriegerdenkmal (Allerheiligen)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger.

Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates.

Ich danke Ihnen allen, dass Sie heute zu unserem Kriegerdenkmal gekommen sind.

Warum treffen wir uns heute hier im Herzen von Musterstadt und legen Kränze nieder?

Aus reiner Traditionspflege?

Nein.

Sondern wir alle hier zeigen unseren Respekt gegenüber unseren Gefallenen der beiden Weltkriege und der Opfer von Unfällen oder bei Einsätzen.

Wir denken an diese Mitbürger.

Und wir bekennen uns alle klar zum Frieden.

„Nur der innere Friede kann die Wunden dieses Krieges heilen.“

Das schrieb einmal der letzte österreichische Kaiser Karl I.

Dieser Regent diente selbst an der italienischen Front sowie in Rumänien.

Karl I. wusste, was Krieg bedeutet.

Sehr geehrte Damen und Herren, fast auf den Tag genau vor einhundert Jahren tobte die zwölfte und letzte Isonzoschlacht.

Von 1915 bis 1917 kämpften dort italienische und die k. u. k. Truppen gegeneinander.

Dabei verloren über 175.000 Italiener und 123.000 Kaisertreue ihr Leben.

Zum Vergleich:

In unserem Bezirk leben über 40.000 Menschen.

Das heißt also:

Allein bei den Isonzoschlachten starben dreimal so viele k. u. k. Soldaten, wie unser Bezirk Einwohner hat!

Aber auch an den anderen Fronten, sei es in den Dolomiten oder in Galizien, starben vor hundert Jahren die Menschen.

Niemand von uns kann sich vorstellen, unter welchen erbärmlichen Bedingungen die Soldaten leben mussten.

Unsere Gefallenen und Verunfallten gemahnen uns immer wieder daran, zu erinnern, dass der Friede ein extrem hohes Gut ist.

Noch nie in der Geschichte von unserer Heimat Österreich herrschte so lange Frieden wie heute.

So soll es auch bleiben.

Wie lässt sich Krieg am besten verhindern?

Wenn bei uns allen der innere Friede herrscht.

Er heilt Wunden, gibt uns die Souveränität und hilft uns, sinnlose Gewalt zu erkennen.

Denken wir immer wieder an die Worte von Karl I.

„Nur der innere Friede kann die Wunden dieses Krieges heilen!“

Versuchen wir, unseren inneren Frieden zu bewahren - und tun wir alles dafür, den Frieden nach außen zu sichern.

In diesem Sinne legen wir nun die Kränze nieder.

In stillem, treuen und ehrwürdigen Gedenken.

Und als Zeichen …

Unserer ewigen Verbundenheit.

(...)


Besser als jede Musterrede am Kriegerdenkmal:


Ihre Rede zu Allerheiligen schreiben wir - den Applaus genießen Sie!


Probieren Sie es jetzt aus - kostenlos.



Dankesrede Firmenjubiläum

Muster-Beispiel Dankesrede als Gastgeber zum Firmenjubiläum


Sehr verehrte Damen und Herr’n - liebe Gäste!

Liebe Kollegen und Kolleginnen!

Ich danke Ihnen für Ihr Kommen - und heiße Sie ganz herzlich willkommen zu unserem Firmenjubiläum!

Damit könnte meine Dankesrede eigentlich schon beendet sein. ☺

Aber 10 Jahre verdienen ein paar Worte mehr. ☺

Ich freue mich sehr, dass Sie so zahlreich - trotz teilweise großer Anfahrtswege - erschienen sind, um mit uns unsere erste Null zu feiern.

Unser erste Null:

„10 Jahre Muster GmbH & Co. KG“!

Die Null wird nun auch mein nächstes Stichwort sein!

Denn:

Mit Null, mit Zero haben wir vor zehn Jahren angefangen.

Zero hat uns zum Erfolg geführt.

Und Zero ist unsere Zukunft!

Selbst in der Lebensmittelbranche zeigt sich immer deutlicher, dass Null viel mehr ist.

Zum Beispiel Coca Cola mit null Zucker und null Kalorien.

Und auch wir haben schon lange bewiesen, dass wir die Zero-Arbeit beherrschen.

Ich sage immer - nicht nur heute beim Firmenjubiläum:

„Zero PPM!

Es geht alles in Richtung Null-Fehler-Fertigung.

Termingerecht zu fertigen, reicht nicht mehr aus - man muss die geforderte Qualität liefern können …“

Die amerikanische Management-Ikone Lee Iacocca sagte einmal – Zitat:

„Fehler sind ein Bestandteil des Lebens.

Man kann sie nicht vermeiden.

Man kann nur hoffen, dass sie einem nicht zu teuer kommen, und dass man denselben Fehler nicht zweimal macht.“

Der Erfolg gibt ihm Recht – aber auch unsere persönliche Erfahrung nach 10 Jahren.

Selbst in sehr gut abgesicherten Produktketten schleichen sich immer wieder fehlerhafte Komponenten ein.

Doch Sie, verehrte Gäste, müssen gar nicht erst hoffen, dass es nicht zu teuer wird.

Denn durch eine Zusammenarbeit mit unserer Firma wissen Sie, dass der Schaden minimal bleibt.

Dies zu erreichen und immer zu gewährleisten … das ist sehr schwierig - in einen Zeitalter sich rasant entwickelnder Techniken.

Meine Rede zum Firmenjubiläum ist deshalb vor allem eine Dankesrede.

Ich danke meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

Wer in unserem Geschäft am Ball bleiben will, der muss nicht nur früh aufstehen, sondern auch spät ins Bett gehen!

Denn der Markt kennt keinen Schlaf, wie auch ein Fließband keinen Schlaf kennen sollte.

Ja, dessen war ich mir bewusst, als ich vor zehn Jahren unser Unternehmen ins Leben rief.

Und heute?

Habe ich Anlass zu einer Dankesrede.

Firmenjubiläen, zehnjährige zumal, erinnern ein wenig an Geburtstage.

Es gibt viele Gäste, ein wenig Lautstärke ist erwünscht, die Stimmung ist locker und gelöst.

Aber wie den Eltern am 10. Geburtstag ihres hoffnungsvollen Nachwuchses darf auch in einer Dankesrede bei einem 10. Firmenjubiläum ein wenig Nachdenklichkeit erlaubt sein.

Zehn Jahre sind eine lange Zeit.

In diesem Jahrzehnt wächst das Kind - oder die Firma – aus der Wiege.

Sie übersteht das Windelalter. ☺

Stärkt sich an diversen Kinderkrankheiten.

Lernt laufen, lernt sprechen …

Lernt, danke zu sagen.

Lernt, „ich“ zu sagen.

Und beginnt schließlich, Widerworte zu geben. ☺

Der perfekte Zeitpunkt also, um tief durchzuatmen, kurz zurückzublicken ... und sich einige Gedanken über unsere gemeinsame Zukunft zu machen - die möglichst "zero PPM" sein sollte!

(…)


Eine Dankesrede zum Firmenjubiläum sollte individuell sein, persönlich passen.

Sie sehen hier nur eine Muster-Vorlage einer Dankesrede zum Firmenjubiläum.

Eigene Dankesrede zur Firmenfeier professionell schreiben lassen - mit Geld-zurück-Garantie?

-> Jetzt zum Firmenjubiläum kostenlos probieren!



Rede als Schirmherr

Beispiel Siegerehrung Golf-Turnier


Sehr verehrte Damen und Herren!

Liebe Clubmitglieder und Gäste!

Als Schirmherr Ihres diesjährigen Golfturniers danke ich Ihnen für die Ehre, nun die Siegerehrung vornehmen zu dürfen.

Noch mehr danke ich Ihnen für Ihre langjährige freundschaftliche Verbundenheit Ihres Golfclubs zu unserer Organisation!

Daher darf auch ich mich über die familiäre Atmosphäre freuen, die hier trotz golfsportlicher Höchstleistungen herrscht.

Apropos „familiär“.

Vor nun genau hundert Jahren kam das beliebte Familienspiel „Mensch ärgere dich nicht“ erstmals auf den Markt.

Nach diesem Motto möchten wir heute die Sieger des Golfturniers feiern.

Denn für Sie alle sollte heute gelten:

„Mensch ärgere dich nicht!“ ☺

Warum sollten Sie auch?

Sie alle haben hier Ihr Bestes gegeben.

Sie haben sich mit den Schlägern abgemüht und einen ganz persönlichen Erfolg erzielt.

Und wer sich trotzdem ärgert ...

Dem sage ich als Schirmherr:

Es ist nicht Ihr Verschulden, wenn die Bälle nicht in die Löcher wollten!

Die Konstrukteure des Golfplatzes haben einfach vergessen, die Löcher größer zu machen.

Glauben Sie mir:

Ich habe als Schirmherr darauf bestanden, einen Durchmesser von mindestens 1,20 m zu buddeln. ☺

Vergeblich, wie man jetzt sieht. ☺

Ein Grund mehr, heute „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen.

Und damit meine ich nicht das Brettspiel . ☺

Sondern ich rufe Ihnen zu:

Ärgern Sie sich nicht, sondern freuen Sie sich mit denen, die das Siegertreppchen besteigen dürfen.

Ich als Schirmherr freue mich darüber natürlich besonders.

Nun, liebe Gäste, steht bald auch die Fußball-WM an.

Und wie ich finde, können sich die Teams ein wirkliches Beispiel an Ihren Leistungen nehmen.

Kaum jemand schafft es in einem Fußball-Spiel, gleich 18 Bälle zu versenken. ☺

Das liegt vielleicht auch daran, dass die armen Spieler nur einen Ball zur Verfügung gestellt bekommen, um den sie sich dann auch noch streiten müssen.

Aber lassen wir das.

Den Ehrgeiz und den Spaß an der Sache sollte sich das deutsche WM-Team jedenfalls von Ihnen abgucken.

Und die WM-Veranstalter sollten sich ein Beispiel nehmen an unserem top gepflegten Rasen.

Wobei es für die Fußballer eher hinderlich wäre, wenn sich ein Wassergraben mitten auf dem Spielfeld befände. ☺

Liebe Teilnehmer, als Schirmherr wünscht man sich friedliche Spiele.

Ich freue mich, dass sie alle dem Motto „Mensch ärgere dich nicht“ treu geblieben sind und sich nicht gegenseitig die Schläger um die Ohren hauen.

Und falls Sie dies doch vorhaben, empfehle ich als Schirmherr Ihnen, einen besonders handlichen und dennoch schweren Schläger auszuwählen.

Bedenken Sie aber, dass dies zur Disqualifizierung führt.

Nicht, dass das Siegertreppchen nachher doch leer bleibt. ☺

Der Tagespreis heute ist übrigens ein Brettspiel – „Mensch ärgere dich nicht“.

Das war natürlich nur ein Scherz.

So viel Geld lasse ich als Schirmherr dann doch nicht springen.

Liebe Teilnehmer, ich freue mich, dass hier und heute ein so eindrucksvoller Kampf um den Thron stattfand.

Kaum ein Sport erfordert mehr Disziplin, Konzentration und Zielsicherheit.

Apropos Zielsicherheit:

Der Gewinner des Turniers wird dazu angehalten, unserem Team bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ein wenig Hilfe können die Jungs mit Sicherheit gut gebrauchen.

Und wenn die es schaffen, gleich 18 Treffer zu landen, dann ist uns der Titel sicher.

Nun, liebe Gäste, möchte ich natürlich auch Ihnen danken.

Sie unterstützen die heute angetretenen Spieler und reden ihnen gut zu.

Ich hoffe, dass Sie als Angehörige den Spielern, die nicht aufs Treppchen gelangen, heute sagen können:

„Mensch ärgere dich nicht.“

Denn dafür gibt es keinen Grund.

Schließlich ist das Buffet gleich eröffnet.

Und das ist doch die Hauptsache, oder?

Ich als Schirmherr verkünde nun die Platzierungen.

Auf Platz 3 und damit Teil des Siegertreppchens ist heute … (Name).

Platz 2 belegt mit xx Punkten … (Name).

Und der Sieger des heutigen Golfturniers und Gewinner des Sonderpreises ist: ...

Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich und wünsche allen anderen, dass kein Ärger aufkommt und wir heute noch ein wenig zusammen feiern können.

Freuen wir uns nun auf das Buffet und über ein gelungenes Golfturnier!

(...)


Besser als jede Musterrede als Schirmherr:


Ihre Rede als Schirmherr schreiben wir - den Applaus genießen Sie!


Probieren Sie es jetzt aus - kostenlos.



Lustige Hochzeitsrede Eltern

Muster-Beispiel Hochzeitsrede für Eltern zur Heirat des Kindes (Gedicht)


Der Vater beginnt:

Ja, meine lieben, verehrten und werten
Hochzeitsgäste! ☺

Mutter:

Und - vor allem:

Liebe Hauptpersonen bei diesem Feste! ☺

Vater:

Bitte glaubet mir:

Als Eltern möchten wir
zur Hochzeitsrede nicht altklug schreiten!

Mutter:

Ja, unsre Eltern-Rede
soll uns nicht verleiten
zu tausend Ratschlägen,
die nur stören ...

Denn wollen Braut und Bräutigam
unsre alte Leier wirklich hören? ☺

Vater:

Doch eines möchten wir
als Eltern euch schon sagen.

Mutter:

Auch, wenn ihr eure Eltern gar nicht
würdet danach fragen. ☺

Vater:

Wichtig ist der Glaube an die Liebe
und das Gute im Menschen.

Den habt ihr beide,
und ihn kann man sich weiß Gott
nur wünschen.

Mutter:

Ein Glaube - zwei Konfessionen –
ein Gedanke,
dazu die Liebe -
da gibt es keine Schranke.

Vater:

Meine liebe Tochter, lieber Schwiegersohn,
wir wünschen euch von Herzen …

Mutter:

Und auch aus tiefster Seele …

Vater:

… ein schönes, langes Leben
ohne große Schmerzen! ☺

Mutter:

Auf dass man sich vermähle …

Vater:

… zum beiderseitigen Gefallen …

Mutter:

… ohne, dass schlechte Gefühle wallen! ☺

Vater:

Bewahrt euren Glauben
an das Gute im Menschen.

Mutter:

Liebt einander,
und seid euch immer Lady und Gentleman.

Vater:

Doch ihr liebt euch ja auch
so lange schon …

Mutter:

Das weiß man ja –
die Hochzeit kommt davon … ☺

Vater:

Euer Heim ist auch bereitet!

Mutter:

Dorthin seid geleitet …

Vater:

… mit unserem Segen …

Mutter:

… auf all’ euren Wegen!

Vater:

Und wenn euer Heim
platzt aus seinen Nähten …

Mutter:

Dann nur,
weil wir uns liebend gerne
Enkel erbäten. ☺

(...)

Besser als alle Rede-Vorlagen:


Ihre Hochzeitsrede als Eltern schreiben wir - den Applaus genießen Sie!


Probieren Sie es jetzt aus - kostenlos.


Rede 70. Geburtstag (lustige Vorlagen)

Beispiele Geburtstagsrede zum 70. (Gastgeber/Geburtstagskind)

(Sie reden als Tochter, Sohn, Ehemann, Ehefrau? Hier finden Sie Rede-Beispiele zum 70. als Gast)
Rede 70 Geburtstag (lustig)

Beispiel 1 v. 4 (lustig) | Rede zum eigenen 70. Geburtstag


Liebe Geburtstagsgäste!

Als gelernter Maschinenbautechniker weiß ich:

Ausgezeichnete Komponenten können in manchen Fällen zu einer problematischen Zusammenstellung führen. ☺

Ich nehme ein Beispiel:

Ich feiere meinen eigenen 70. Geburtstag und darf dazu liebe Gäste begrüßen - ausgezeichnet.

Zur Begrüßung halte ich eine Rede - auch gut.

Aber nun kommt mein Beruf als Beauftragter für Qualitätsmanagement dazwischen und ich erkenne:

Es muss eine gute Rede werden! ☺

Was bedeutet das bei einer Rede zum 70. Geburtstag?

Der Gähnfaktor unter den Zuhörern muss bei Null liegen - auch noch nach der angepeilten Redelänge von 70 Minuten. ☺


Eigener 70. Geburtstag (4 Rede-Beispiele)

Wir schreiben oder überarbeiten Ihre
eigene Rede zum 70. Geburtstag.
Probieren Sie es jetzt kostenlos aus!

(...)


Rede 70 Geburtstag (Gedicht)  

Beispiel 2 (Gedicht) | Geburtstagsrede zum eigenen 70.


Ja, also ganz kurz ..!

Liebe Gäste.

Ganz herzlich heiß’
ich euch alle willkommen!

Ja, seit ich vor 70 Jahren
als kleiner Schreihals
auf die Welt gekommen,
da ist schon ganz schön
viel Zeit vergangen -
und ich hab seitdem
einiges angefangen.

Manches hab ich sogar
zu End’ gebracht. ☺

Bei so toller Unterstützung
wär das doch auch gelacht!

Ja, liebe Gäste,
ich darf euch Danke sagen.

Ich war schwer krank,
vor ein paar Jahren.

Ihr wisst es noch:

Mir ging’s nicht gut.

Doch ich schöpfte neuen Mut!

Ihr alle, liebe Freunde,
halft mir wieder auf die Beine –
ihr ließt mich im Unglück nicht alleine.

(...)

Rede 70 Geburtstag (Dankesrede)

Beispiel 3 (Dankesrede) | Rede zum eigenen 70. Geburtstag


Ja, liebe Familie, liebe Freunde - liebe Gäste!

In einer Rede zum 70. Geburtstag heißt das "Geburtstagskind" nicht nur seine Gäste willkommen - was ich hiermit tue. ☺

Die Geburtstagsfeier animiert aber auch dazu, miteinander auf die 70 Jahre zurückzublicken.

Statt zurück kann ich aber nach vorne blicken - auch mit 70:

Ich bin jetzt meinen ersten Marathon gelaufen.

Kurz vor meinem 70. Geburtstag.

Alles lief wie geschmiert.

Aber es hätte alles auch ganz anders kommen können, ihr Lieben.

Nämlich dann, wenn ich euch nicht hätte.

Dann wäre jeder Schritt für mich dreimal so schwer.

Denn eins ist sicher:

Ohne euch, da läuft in meinem Leben gar nichts!

Deswegen sage ich euch jetzt auch nur noch ein Wort - und das Wort lautet:

Dankeschön!

(...)
Rede 70 Geburtstag (mit Zitat)

Beispiel 4 (mit Zitat) | Ansprache zum eigenen 70. Geburtstag


Liebe Gäste!

Meine liebe Frau!

Liebe Kinder, Schwiegerkinder und Enkelkinder!

Meine kurze Rede zum eigenen 70. beginne ich mit einem Zitat von einem meiner Lieblingsschriftsteller:

Heinrich Böll.

Dieser Literaturnobelpreisträger sagte einmal:

„Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.“

Also, wenn ich mich so umschaue in den Gesichtern unserer illustren Runde …

Dann feiere ich heute wohl nicht meinen 70. Geburtstag, sondern meinen 50.! ☺

Zu tun gibt es immer noch was mit 70.

Oder gerade mit 70! ☺

Wenn ich mal nicht auf dem Tennis-Court bin oder im Schwimmbad meine Bahnen ziehe, dann gibt es immer was zu tun.

Deshalb seht ihr mich auch deutlich öfter in der Heimwerkerabteilung als auf dem Sofa. ☺

(...)


Mehr Reden zum 70. Geburtstag:


Alle Beispiele: Geburtstagsrede zum 70.

Alle Beispiele: Begrüßung eigener 70. Geburtstag


Feiern Sie 70. Geburtstag, sollten Sie eine persönlich passende Rede halten.

Sie sehen hier lediglich Muster-Beispiele entsprechender Geburtstagsreden.

Eigene Rede zum 70. Geburtstag professionell schreiben lassen - mit Geld-zurück-Garantie?

Jetzt zum 70. Geburtstag kostenlos probieren!