Direkt zum Hauptbereich

So kann jeder eine Rede halten wie ein Profi


Rede halten wie ObamaMehr als 200.000 Menschen versammelten sich im Sommer 2008 vor der Siegessäule in Berlin. Sie waren dort nicht wegen der Love Parade oder einer Feier. Diese schier unglaubliche Menschenmasse kam zusammen, um der Rede eines Senators zu lauschen, der im späteren Verlauf des Jahres Präsident wurde.

Barack Obama schaffte es, Millionen von Menschen auf der Welt 2008 mit seinen Reden zu begeistern. Die Macht der Worte ist nicht zu unterschätzen und mit etwas Talent kann jeder seine Mitmenschen mit einer guten Rede nachhaltig begeistern.

Der rote Faden
Für den Erfolg einer Rede ist die Aufmerksamkeit der Zuhörer von enormer Bedeutung. Nur, wenn die Mitmenschen jeder Silbe der Rede von Anfang bis Ende folgen, wird die Ansprache zum Erfolg. Mit einem roten Faden in der Rede kann man die Zuhörer immer wieder einfangen und deren Aufmerksamkeit gewinnen.

Als roter Faden eignen sich Redewendungen, Zitate oder auch optische Reize. Ein Foto oder ein persönlicher Gegenstand kann als Aufhänger verwendet werden, der in der Rede immer wieder erwähnt wird. Der rote Faden ist deshalb so wichtig, weil er der Rede eine Struktur gibt und die Aufmerksamkeit fängt. Idealerweise hat der Aufhänger einen persönlichen Bezug zum Redner oder zur Person, der die Rede gewidmet ist.

In der Kürze liegt die Würze
Niemand lauscht gern einem Redner, der schier endlos lange Sätze vorträgt. Eine gute Rede besteht aus kurzen, prägnanten Sätzen und ist nicht zu lang - das wusste schon John F. Kennedy. Schachtelsätze mit zahlreichen Kommas sind zu vermeiden. In der Kürze liegt die Würze bedeutet aber auch, dass die Rede dem Anlass entsprechend lang sein soll. So darf die Hauptrede zur Jahreshauptversammlung länger sein als die Bräutigamrede zur Hochzeit. Ein Nebenredner sollte für sich außerdem nie mehr Zeit beanspruchen als die Hauptpersonen zu dem Anlass der Rede.

Die Wahl der Worte
Eine gute Rede wie von www.redenwelt.de wird greifbarer mit der Wahl der passenden Worte. Adjektive sind für eine Ansprache unerlässlich. Sie vermitteln optische Impulse im Gehirn des Zuhörers und fördern die Aufmerksamkeit. Die Sätze einer Rede sollten zudem nicht immer gleich anfangen. Abwechslung beim Satzbau vermittelt Variation und erhöht die Konzentration beim Gegenüber. Sehr gut sind auch kleine, rhetorische Fragen in einer Rede, die der Redner sich sofort selbst beantwortet.

Humorvolle Worte unterhalten die Zuhörer. Niemals darf der Humor jedoch unter die Gürtellinie gehen. Das schreckt die Mitmenschen ab und wertet die Rede ab. Obligatorisch ist der Dank für das Zuhören am Ende der Rede. Der Dank für das Erscheinen zu einer Veranstaltung ist indes immer dem Hauptredner und Gastgeber vorbehalten.