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Toast zur Hochzeit (Brautvater)

Liebe Eva!

Lieber Adam!

Liebe Gäste.

„Wenn zwei gemeinsam träumen,
ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.“

In Christinas Geburtsstadt steht mit der Frauenkirche ein Beispiel und Beweis dafür, was aus einem Traum werden kann:

Ein Bauwerk, das nach Jahrzehnten wieder in neuer Schönheit aus seinen Trümmern auferstand.

Etwas, das man nie für möglich gehalten hätte – das niemals wahr geworden wäre, wenn nicht einige Leute davon geträumt hätten.

Wenn sie nicht ihre Träume geteilt – und ihre Träume mitgeteilt hätten.

Wenn Träume so wirken, dann sind sie wirk-lich, dann werden sie Wirklichkeit.

Ich wünsche auch euch, liebes Brautpaar, dass sich eure Träume in Wirklichkeit verwandeln.

Es gibt jedoch noch eine anderen Spruch:

„Fürchte deine Träume,
die sich erfüllen.“

Das klingt seltsam.

Es scheint ein Widerspruch zu sein.

Hat nicht jeder Traum ein Ziel – das Ziel, sich zu erfüllen?

Aber vielleicht ist es doch anders.

Vielleicht hat das gemeinsame Träumen seine eigene Wirklichkeit.

Vielleicht ist es sogar eine eigene Wirklichkeit.

Die Realität ist ein unfairer Gegenspieler.

Sie ist bekannt für harte Fouls am Wurfkreis.

Dafür, dass sie selbst Schiedsrichter ist und die Regeln aufstellt.

Wahrscheinlich besticht sie sich auch noch selbst.

Man kann sie nicht besiegen.

Jedenfalls nicht, wenn man den „harten Boden der Realität“ als Spielfeld akzeptiert.

(...)