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Rede Volkstrauertag 2020

Rede Volkstrauertag 2018

Beispiel-Rede  Volkstrauertag 17.11.2020 

Rede Kranzniederlegung z. B. als Bürgermeister/Ortsvorsteher


Sehr geehrte Damen und Herr’n - liebe Bürgerinnen und Bürger.

Vor nunmehr genau hundert Jahren, im Jahre 1920, wurde der Volkstrauertag eingeführt, als Gedenktag für die Kriegstoten des Erstens Weltkriegs.

Als ich über 2020 nachdachte, wo man ja einen "Krieg" gegen das Corona-Virus führt, und als ich die Bedeutung der heutigen Kranzniederlegung überlegte - und damit meine Ansprache zum Volkstrauertag ...

Da fand ich ein bemerkenswertes Zitat des damaligen Reichstagspräsidenten, Paul Löbe. 

Er hielt die Rede bei der ersten offiziellen Volkstrauertagsfeier - und erklärte einmal, Zitat:

"Es müssen Gesetze geschaffen werden, durch welche die für einen Kriegsausbruch verantwortlichen Diplomaten und die Journalisten gezwungen würden, als erster in die Schützengräben zu gehen."

Hier stellt sich die Frage, wie viel sich heute 2020, also hundert Jahre später, überhaupt geändert hat ..?

Da stehen mir zwei Bilder vor Augen.

Das eine wird den meisten von Ihnen vielleicht sogar vertraut sein.

Im Grunde ist es ein Bild im Bild:

Die Aufnahme eines Videos, das uns auf dem Fernsehbildschirm entgegenflimmerte.

Ein junger Mann im Anzug, etwas ungelenk wirkend, geradezu, man könnte meinen „bubihaft“.

Was er sagte, passte nicht zu diesem eher kuriosen Eindruck.

Es waren Terrordrohungen.

Untermischt mit den inzwischen sattsam bekannten Vorwürfen und politischen Forderungen.

Das zweite Bild, das mir zum Volkstrauertag 2020 einfiel, wurde mir durch keinen Monitor vermittelt.

Weder am Fernsehen noch am Smartphone.

Sondern durch die Erzählungen meiner Eltern.

Meine Eltern erinnern sich noch sehr genau an erhängte Edelweißpiraten, deren Leichname tagelang nicht abgenommen wurden.

Wahrscheinlich war das in der Nähe des Bahnhofs.

Die verwesenden Leichen hingen dort zur Abschreckung.

Mehr als 60 Jahre liegen zwischen den Ereignissen.

Und dennoch ähneln sie sich, als wären sie innerhalb einer Sekunde geschehen.

Das Prinzip ist immer das selbe:

Durchsetzung des eigenen Willens mit Gewalt.

Nutzung von Angst statt Argumenten.

Ersatz der Ehrfurcht vor dem Leben - durch die Anbetung einer Ideologie.

Tote statt Toleranz.

Rede zum Volkstrauertag

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In einer Zeit, in der Deutschland in mehreren Kriegen kämpft, in Zeiten, in denen zwei Flugzeuge genügen, um Kriege zu entfesseln - in einer solchen Zeit bekommt der Volkstrauertag plötzlich eine ungeheure Aktualität.

Ich frage mich dabei – und diese Frage möchte ich auch Ihnen stellen:

Wären die Flugzeuge seinerzeit nicht ins World Trade Center geflogen, sondern in den Frankfurter Messeturm – hätten wir Deutschen dann zum Frieden gemahnt oder genauso reagiert wie die Amerikaner?

Hätten auch wir sofort unsere Reservisten einberufen und unsere jungen Leute in den Krieg geschickt?

Ich denke nein.

Meine Damen und Herren, man kann verschiedener Meinung sein.

Aber es gibt Tatsachen, die sind unbestreitbar:

Die Amerikaner haben niemals einen Krieg im eigenen Land erlebt.

Die Amerikaner haben deshalb auch keinen Volkstrauertag.

In anderen Ländern rund um die Welt, wo Kriegserfahrungen gemacht wurden, gedenken die Menschen ihrer Toten mit einem nationalen Tag der Trauer.

Ob wir uns in Deutschland zum Volkstrauertag versammeln oder zum Beispiel in Österreich die Menschen zu Allerheiligen am Kriegerdenkmal stehen.

In einigen Ländern, wie Frankreich und Belgien, ist der Volkstrauertag sogar ein gesetzlicher Feiertag. Ein arbeitsfreier Gedenktag.

Dies - und auch die Tatsache, dass wir uns hier immer noch alljährlich zur Kranzniederlegung versammeln - zeigt doch, wie nah uns die Schrecken der Weltkriege nach wie vor gehen.

In einer offiziellen Rede zum Volkstrauertrag zitierte unser Bundestagspräsident den Brief eines jungen Soldaten.

19 Jahre jung.

Er schrieb den Brief im September 1943 aus dem Feldlazarett:

"Mein lieber Papi,

leider bin ich am 19. schwer verwundet. Ich bekam einen Panzerbüchsenschuß durch beide Beine, die sie mir nun abgenommen haben.
Das rechte Bein haben sie unterm Knie abgenommen und das linke Bein wurde am Oberschenkel abgenommen. Sehr große Schmerzen hab ich nicht mehr."

(...)

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